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So erkennen Sie echtes Gold

Punze prüfen, Magnet testen, Gewicht fühlen: Mit wenigen Handgriffen bekommen Sie ein Gefühl dafür, ob Ihr Schmuck echtes Gold enthält. Wo Heimtests an ihre Grenzen stoßen, prüfen wir in Bremen kostenlos nach.

Kurz gesagt: Echtes Gold erkennen Sie vor allem an drei Dingen: an der eingeprägten Punze (etwa 333, 375, 585, 750 oder 999), daran, dass Gold nicht magnetisch ist, und an seinem auffällig hohen Gewicht. Heimtests liefern erste Hinweise, doch Gewissheit über den Feingehalt bringt nur eine fachgerechte Prüfung. In unserer Filiale in Bremen bestimmen wir Ihr Gold kostenlos und unverbindlich.

Punzen und Stempel richtig lesen

Der zuverlässigste Alltagshinweis auf echtes Gold ist die Punze, ein winziger eingeschlagener Stempel. Bei Ringen finden Sie ihn meist innen an der Schiene, bei Ketten und Armbändern am Verschluss. Die Zahl nennt den Feingehalt in Tausendteilen: 585 bedeutet 585 von 1000 Teilen reines Gold, also 58,5 Prozent. Oft steht daneben eine Herstellerpunze oder ein Meisterzeichen. Fehlt jede Punze, muss das keine Fälschung sein, denn bei altem oder ausländischem Schmuck kommt das häufig vor. Es ist aber ein Grund, das Stück genauer anzusehen.

PunzeKaratGoldanteil
3338 kt33,3 %
3759 kt37,5 %
58514 kt58,5 %
75018 kt75,0 %
91622 kt91,6 %
99924 kt99,9 %

Heimtests, die Sie selbst machen können

Einige einfache Prüfungen geben zu Hause erste Anhaltspunkte, ob Sie echtes Gold vor sich haben. Keiner davon ersetzt die Analyse durch einen Fachmann, doch zusammengenommen erhöhen sie die Aussagekraft spürbar.

Magnettest

Gold ist nicht magnetisch. Zieht ein starker Magnet das Stück deutlich an, steckt Eisen darin und es ist kein massives Gold. Ein negativer Test allein beweist echtes Gold umgekehrt aber noch nicht.

Strichtest auf Keramik

Ziehen Sie das Stück über unglasierte Keramik. Echtes Gold hinterlässt eine goldene Spur, viele Fälschungen dagegen einen schwarzen oder grauen Strich.

Dichte über den Auftrieb

Gold ist sehr schwer. Aus Gewicht und verdrängtem Wasser lässt sich die Dichte schätzen: reines Gold liegt bei rund 19 g/cm³, viele Legierungen darunter.

Prüfen Sie zusätzlich Kanten und Abriebstellen. Blättert an stark beanspruchten Ecken eine dünne goldene Schicht ab und schimmert darunter ein anderes Metall durch, handelt es sich fast immer um vergoldetes Material. Auch die Farbe hilft: Echtes Gold wirkt gleichmäßig und läuft nicht an, während günstige Imitate mit der Zeit fleckig werden oder sich grünlich verfärben.

Von manchen populären Tests raten wir ab. In Gold zu beißen sagt kaum etwas aus und beschädigt nur den Zahn oder das Stück. Auch ein Tropfen Essig oder Zitronensaft ist unzuverlässig, weil viele Legierungen ähnlich reagieren. Verlassen Sie sich lieber auf mehrere aussagekräftige Merkmale als auf einen einzelnen Küchentrick.

Der Säuretest gehört in Fachhände

Der klassische Säuretest am Prüfstein bestimmt den Feingehalt recht genau. Dabei kommen jedoch aggressive Säuren zum Einsatz, die Haut, Augen und Oberflächen schädigen und auch das Schmuckstück angreifen können. Führen Sie diesen Test bitte nicht selbst durch. Wir übernehmen ihn und schonendere Verfahren für Sie, kostenlos in unserer Bremer Filiale.

Vorsicht bei Fälschungen und Vergoldung

Nicht alles, was golden glänzt, ist massives Gold. Achten Sie auf Kürzel wie GP (gold plated, also vergoldet), GF (gold filled) oder HGE (hard gold electroplate). Sie bedeuten, dass nur eine hauchdünne Goldschicht auf einem unedlen Kern liegt. Der Materialwert entspricht dann bei Weitem nicht dem eines Vollgoldstücks. Im Umlauf sind zudem täuschend echte Fälschungen von Barren und Münzen, teils sogar mit korrekter Punze, aber falschem Kern aus Wolfram oder Messing.

Hinweis: Kombinieren Sie mehrere Merkmale. Eine plausible Punze, ein negativer Magnettest und ein hohes Gewicht sind zusammen ein gutes Zeichen. Sichere Gewissheit bringt jedoch erst eine professionelle Messung.

Sichere Bestimmung nur beim Fachmann

Endgültig echtes Gold erkennen und den genauen Feingehalt bestimmen kann nur eine fachgerechte Prüfung, etwa per Säureanalyse oder per Röntgenfluoreszenz. Bei uns in der Admiralstraße 111 in Findorff testen wir Ihre Stücke direkt vor Ihren Augen, kostenlos und unverbindlich. Den tagesaktuellen Wert und damit die Frage, was Ihr Gold wert ist, schätzen Sie vorab bequem über unseren Preisrechner ein. Möchten Sie nach der Prüfung nicht verkaufen, erhalten Sie Ihr Gold selbstverständlich zurück.

Häufige Fragen

Ist echtes Gold magnetisch?

Nein. Reines Gold und die üblichen Goldlegierungen sind nicht magnetisch. Zieht ein starker Magnet Ihr Schmuckstück an, enthält es magnetische Metalle und ist kein massives Gold. Ein negativer Magnettest allein beweist echtes Gold allerdings noch nicht.

Was bedeuten die Zahlen 333, 585 oder 750 auf Schmuck?

Sie geben den Feingehalt in Tausendteilen an. 585 heißt 58,5 Prozent reines Gold (14 Karat), 750 steht für 75 Prozent (18 Karat). Je höher die Zahl, desto mehr Gold steckt in der Legierung.

Woran erkenne ich vergoldeten Schmuck?

Achten Sie auf Kürzel wie GP, GF oder HGE sowie auf abgeriebene Kanten, an denen ein anderes Metall durchschimmert. Solche Stücke tragen nur eine dünne Goldschicht und haben nicht den Materialwert von Vollgold.

Kann ich echtes Gold sicher zu Hause erkennen?

Heimtests liefern nur Hinweise. Eine sichere Bestimmung des Feingehalts gelingt erst durch fachgerechte Prüfung, etwa per Säuretest oder Röntgenanalyse. Diese führen wir in Bremen kostenlos für Sie durch.

Kostet die Prüfung meines Goldes bei Ihnen etwas?

Nein. Wir bewerten Ihr Gold kostenlos und unverbindlich, vor Ort in Findorff oder per versichertem Versandset. Möchten Sie nicht verkaufen, senden wir Ihnen alles kostenfrei zurück.

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Bringen Sie Ihre Stücke in unsere Filiale in Bremen oder fordern Sie ein kostenloses Versandset an: Wir bestimmen den Feingehalt gratis und unverbindlich.

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